Italienisches Paradies: Ligurien
Die
drittkleinste Region Italiens,
Ligurien, liegt im Nordwesten des Landes. Bekannt und beliebt ist die
italienische Riviera:

Die
Küste Liguriens, welche sich im Westen und Osten der Hauptstadt Genua erstreckt. Landschaftlich besonders schön ist hier die Gegend um San Remo, die im Volksmund wegen ihrer vielen
Blumenfelder und
typischen Blumenmärkte auch als
Riviera dei Fiori, also
Blumenriviera, bezeichnet wird.
Ein besonderes Ereignis für den
Umweltschutz in Ligurien war
1995 die Ernennung des
Naturparks Aveto in der
Provinz Genua. Auf dem 3.018 Hektar großen Gelände befinden sich die
biologisch wichtigsten Teile des Ligurischen Apennins. Die
Wanderwege des Parks führen den Besucher durch die landschaftlich
unberührtesten Flecken Liguriens.
Nicht nur die
Flora und
Fauna sollen durch den
Naturpark bewahrt werden, sondern auch die
ersten antiken Siedlungen, die in dieser Region noch erhalten sind.
Für den Touristen besonders spannend ist ein Besuch der
Abtei von Borzone, die nach Schätzungen aus dem
siebten Jahrhundert stammt.
Naturliebhaber werden den wunderschönen
Buchenwald des
Monte Zatta und auch die
pittoresken Glazialseen im
Naturpark Aveto kaum wieder verlassen wollen.
Ebenfalls unter
Naturschutz steht ein Teil der ligurischen Alpen in der
Marguareis-Region. Seit
1978 ist der 6.770 Hektar große
Parco Regionale Alta Valle Pesio e Tanaro ein beliebtes Ziel für
Höhlenforscher und
Botaniker.
Spannend ist an der
Pflanzenwelt der gesamten
ligurischen Alpen durch die Nähe des Meeres das
Vorkommen sowohl mediterraner als auch alpiner Pflanzen.