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Tierwelt Liguriens

Fauna der italienischen Riviera: Tiere in Ligurien

Die Fauna Liguriens weist interessante Arten auf, die sich, trotz der ungünstigen Lebensbedingungen (entstanden u.a. durch Waldbrände und Umweltverschmutzung) angepasst haben. Viele ausgefallene Vogel-, Schmetterlings- oder Schlangenarten lassen das Herz des Tierfreundes höher schlagen.

In der Meeresfauna findet man Seevögel wie Sturmtaucher und Tölpel, Lachmöven, Silbermöwen und Schwarzkopfmöwen, diese leben nur an der Küste. Die Unterwasser-Fauna beheimatet eine Anzahl an seltenen Arten von Haien, Pottwalen, Delphinen und Meereschildkröten. Für Tauchgänge und Walbeobachtung entlang der Küste bieten sich viele Gelegenheiten.

Delphine, Meeresschildkröten und verschiedene Haiarten sind mittlerweile selten geworden.

Wer die Unterwasserwelt auf andere Art erkunden möchte, besucht das Meeresaquarium von Genua oder Montecarlo.

Früher lebten hier viele Menschen vom Fischfang. Heute gibt es nur noch sehr wenige Fischer, die vor der Küste Liguriens Fische fangen. Aber die, die es noch machen, tun es auf die traditionelle, nachhaltige Art mit kleinen Booten und einfachen Fischernetzen. Den frischen Fisch genießen Sie am besten in den Restaurants der Küstenorte.

Die Seeschwalbe und andere Entenvögel halten sich in den Zeiten des Vogelzuges in Ligurien auf. Seiden-, Grau- und Nachtreiher sowie Stelzvögel an den Flußmündungen der Sumpfgebiete.

Säugetiere wie Fuchs, Steinmarder, Siebenschläfer, u.a. Tiere sind in ganz Ligurien recht einheitlich. Eingeführt worden sind Rehe und Damwild.

Außer den vertrauten Vögeln wie Fink und Amsel. sind Blaumerle, Schwarzköpfige Grasmücke, Steinrötel, Wendehals anzutreffen.

Andere Vogelarten findet man bis hinauf in die Berge, genauso wie zahlreiche Kaninchen.

In der Nähe von Menschen leben Zwergohreule, Steinkauz und Schleiereule wogegen Waldkauz, Waldohreule und Uhu scheu sind.

In Ligurien leben auch Schlangenadler, schwarzer Milan und viele andere Greifvögel.

Einige Steinadler nisten sogar an den Felswänden, ein Wanderfalke wurde sogar an der Felsküste beobachtet.

Treppennatter, Äskulapnatter, Zornnatter u.a. kann man unter den Repitilien in Ligurien finden.

Der schwarze Alpensalamander löst in Höhe über 1800 m den Feuersalamander ab und in den höchsten Regionen der Alpen und Apennin findet man die lebendgebärende Bergeidechse.

In verschiedenen Höhen kann man auch hier lebende Schwanzlurche finden.

Der Laufkäfer ist eine ligurische Besonderheit.

Unter den wirbellosen Tieren gibt es auch Schmetterlinge wie Blutströpfchen, Trauermantel und Bläuling sowie Steinfliege und Blatthornkäfer.